Fahrzeuge Gerätehaus          
Die Sirenen
In unserem Einsatzbereich gibt es insgesamt 4 Sirenenstandorte:

Gillrath Spielplatz, An der Burg
Gillrath altes Gerätehaus, Karl-Arnold-Straße
Hatterath Bolzplatz, Professor-Mendel-Straße
Nierstraß altes Gerätehaus, Panneschopper Weg

Die Sirenen dienen nicht nur dazu uns bei größeren Einsätzen zusätzlich zu unseren digitalen Meldeempfängern ("Piepsern") zum Gerätehaus zu rufen, sondern stellen außerdem seit Mai 2016 einen wichtigen Teil der Bevölkerungswarnung dar.
Die Sirenen können folgende Signale geben:

1 Minute Heulton 3x unterbrochen
1 kurzer Heulton  
1 Minute auf- und abschwellender Heulton
1 Minute Heulton
Hörbeispiele: MIK NRW 2016


Verhalten bei Feueralarm
  Es besteht keine konkrete Gefahr für die Allgemeinheit. Allerdings sind kurz nach dem Alarm die Einsatzkräfte in ihren Privat-PKW auf dem Weg zum Gerätehaus. Seien Sie deshalb im Straßenverkehr und als Fußgänger besonders wachsam und lassen Sie, wenn möglich Fahrzeuge, die es besonders eilig haben, passieren. Außerdem werden kurz darauf ein oder mehrere Einsatzfahrzeuge unterwegs sein.  
 
Der Feueralarm dient zur Alarmierung der Feuerwehrkräfte zusätzlich zur digitalen Alarmierung über Meldeempfänger. Im Stadtgebiet Geilenkirchen werden die Sirenen normalerweise nur bei Einsätzen ausgelöst, bei denen besondere Dringlichkeit geboten ist.


Verhalten bei Probealarm
  Keine Maßnahmen erforderlich  
 
Normalerweise zweimal im Jahr werden die Sirenen bei uns zur Probe ausgelöst, um ihre grundsätzliche Funktion zu überprüfen. Zum Funktionscheck wird nur der erste Teil des Feueralarms ausgelöst. Meist finden die Überprüfungen an einem Samstag um 12 Uhr statt. Das genaue Datum wird rechtzeitig auf unserer Facebookseite und dieser Homepage bekannt gegeben.



+++++ Gefahr für die Bevölkerung! +++++
Verhalten bei Warnton
 
  • Ruhe bewahren!
  • Gebäude aufsuchen
  • Türen und Fenster schließen, Klimaanlagen und Lüftungen ausschalten
  • ggfs. Nachbarn informieren, Kinder und ältere Menschen unterstützen
  • Passanten Unterschlupf gewähren
  • Radio einschalten (WDR 2, 1Live, 100,5 Das Hitradio)
  • evtl. weitere Informationen über Lautsprecherdurchsagen sowie bei
    www.kreis-heinsberg.de
  • Den Notruf 112 und 110 nur bei konkreter Gefahr wählen
  • Mobilfunknetze entlasten
 
 
Wenn durch Katastrophen oder Großschadensereignisse die Bevölkerung gefährdet ist, löst die Kreisleitstelle in den betroffenen Bereichen die Sirenen aus. Dies ist ein einfacher und effektiver Weg viele Menschen schnell zu erreichen. Welche Informationsquellen noch genutzt werden sehen sie unten.


Verhalten bei Entwarnung
  Die Gefahr für die Allgemeinheit ist vorrüber. Jedoch können für einzelne Bereiche weitere Anweisungen in Kraft sein.  
 
Der Entwarnton wird ausgelöst, wenn die Gefahr für die Allgemeinheit beendet ist. Trotzdem können für einzelne Bereiche weiterhin Anweisungen bestand haben. Die Betroffenen werden aber diesbezüglich informiert.


Neben der Alarmierung über das Sirenennetz gibt es noch die Möglichkeit sich kostenlos auf dem Smartphone über Warnungen informieren zu lassen. Dazu brauchen Sie lediglich die kostenfreie App "Nina" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katatstrophenhilfe (BBK). Diese App stellt nicht nur die Katastrophenwarnmeldungen zur Verfügung, sondern auch Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes.
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Zusätzlich gibt es auf Seiten des BBK noch weitere sehr nützliche Informationen rund um das Thema Katatstrophen (u.a. Checklisten).

Außerdem hat der Kreis Heinsberg einen Informationsflyer zum Thema Sirenenalarmierung herausgegeben.

Unsere Facebookseite, wie auch diese Homepage können im Ereignisfall nicht zuverlässig aktualisiert werden (weil wir ja dann in der Regel selbst im Einsatz sind), deshalb dienen diese ausdrücklich nicht als Informationsquelle im akuten Schadensfall!
Natürlich sind wir bemüht Ihnen auch hier schnellstmöglich Informationen zur Verfügung zu stellen, aber nur weil es hier oder auf unserer Facebook-Seite keine Informationen zu einer Bevölkerungswarnung gibt, heißt dies nicht, dass keine Warnung vorliegt.