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22.02.2017 - Verkehrsunfall mit LKW, B 221 Auffahrt Gillrath -> Heinsberg
Einsatzinformationen
Datum: 22.02.2017
Alarmierungszeit: 16:53 Uhr
Einsatzende: 20:50 Uhr
Alarmstichwort: ausl. Flüssigkeiten
Stadt/Gemeinde: Geilenkirchen
Strasse: B 221 Auffahrt Gillrath -> Heinsberg
Pressebericht:
Alarmiert:
Zug 2 (LE Gillrath-Hatterath, LE Teveren)
Abteilung Technik (GW-Logistik)
Einsatzleitdienst
Einsatzbericht

An der Kreuzung Karl-Arnold-Straße / Auffahrt B 221 Richtung Heinsberg kam es zur Kollision zwischen einem PKW und einem LKW Sattelauflieger. Der PKW traf die Zugmaschine dabei so unglücklich an der Seite, dass der Kraftstofftank des LKW beschädigt wurde, und der Dieselkraftstoff in dickem Strahl auslief. Da die beteiligten Personen bereits vom Rettungsdienst betreut wurden, konnte die Besatzung des erst eintreffenden HLF sich neben der Absicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr sofort um den Stoffaustritt kümmern. Zunächst einmal wurde das Leck soweit es ging verkleinert und der Kraftstoff behelfsmäßig aufgefangen. Außerdem wurde vorsorglich ein sogenannter dreifacher Löschangriff, bestehend aus den Löschmitteln Wasser, Schaum und Pulver in Stellung gebracht. Mit den Geräten unseres GW-G konnte dann eine Auffangmöglichkeit unter der Zugmaschine geschaffen werden, womit eine weitere Umweltverschmutzung verhindert wurde. Nun wurde die Verbindungsleitung zwischen den beiden Tanks unterbrochen, damit nicht beide Tanks durch das eine Leck leerlaufen. Zeitgleich wurde der ausgelaufene Diesel auf der Asphaltfläche mittels Ölbindemittel abgestreut. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Kameraden aus Teveren unterstützten uns an der Einsatzstelle. Da schnell klar wurde, dass die normalerweise von uns mitgeführten Mengen an Ölbindemittel bei weitem nicht ausreichen würden, wurde die Abteilung Technik der FF Geilenkirchen nachalarmiert um mit dem Gerätewagen-Logistik Bindemittel aus der Reserve im Gerätehaus Geilenkirchen nachzuführen. Aufgrund der baulichen Gegebenheiten und des Aufprallortes war es nicht möglich das Leck endgültig abzudichten. Auch ein Abpumpen des Diesels aus dem Tank über den Tankstutzen war nicht möglich, da eine spezielle Sicherung gegen Kraftstoffdiebstahl verbaut war. Daher gab es nur die Möglichkeit den Diesel „kontrolliert“ auslaufen zu lassen und den dann aufgefangenen Diesel in ein Transportbehältnis zu pumpen. Diese Maßnahmen zogen sich entsprechend lange hin. Nachdem der Tank soweit es ging entleert war, konnte der LKW vom Bergungsunternehmen auseinander gekuppelt werden und Zugmaschine und Sattelauflieger wurden getrennt abtransportiert. Nach dem abschließenden Reinigen der Fahrbahn unter dem LKW konnte der Einsatz beendet werden.

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