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02.04.2013 - Großbrand Sauna & Schwimmbad, Bauchem
Einsatzinformationen
Datum: 02.04.2013
Alarmierungszeit: 15:27 Uhr
Einsatzende: 01:00 Uhr
Alarmstichwort: Feuer 2
Stadt/Gemeinde: Geilenkirchen
Ort: Bauchem
Einsatzbericht

Zum größten Einsatz in der jüngeren Geschichte der Stadt Geilenkirchen kam es am Dienstag Nachmittag im Stadtteil Bauchem. In einer Sauna, die im Heinrich-Cryns-Sportzentrum angesiedelt war, kam es zu einem Brand. Glücklicherweise befanden sich bei Brandausbruch nur einige Angestellte und Handwerker im Gebäude. Wegen der Schulferien und Renovierungsarbeiten waren Sporthalle und Schwimmbad geschlossen. Innerhalb kurzer Zeit griff das Feuer auch auf den Komplex des städtischen Hallenbades über. Bereits bei Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge war eine starke Brandintensität mit beachtlicher Rauchentwicklung feststellbar.

Für die Feuerwehr der Stadt Geilenkirchen wurde Großalarm ausgelöst. Sämtliche Löscheinheiten kamen zum Einsatz. Überörtliche Unterstützung kam von den Kameraden aus Übach-Palenberg, die eine zweite Drehleiter einsetzten und den Grundschutz im Stadtgebiet Geilenkirchen sicherstellten. Darüber hinaus waren folgende Einheiten vor Ort:
- Das NATO Fire Department mit drei Fahrzeugen,
- Kräfte des Feuerschutzzentrums Erkelenz mit Logistikfahrzeug,
- Die Messeinheit des Kreises Heinsberg für Umweltmessungen,
- Messeinheiten aus der Städteregion Aachen,
- das THW Übach-Palenberg mit der Fachgruppe Beleuchtung,
- der Rettungsdienst Kreis Heinsberg,
- Betreuungseinheit des DRK zur Verpflegung der Einsatzkräfte

Speziell unsere Löscheinheit hatte die Aufgabe, einen Löschangriff von der gegenüber liegenden Gebäudeseite (Eingang Hallenbad) zu starten. Jedoch war die Dachkonstruktion nach kurzer Zeit bereits so geschwächt, dass ein Dacheinsturz befürchtet werden musste. Ein Innenangriff wurde aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Leider konnte daher ein Übergreifen der Flammen auf den Restaurantbereich nicht mehr verhindert werden. Die Entscheidung alle Trupps aus dem Gebäude zurückzuziehen, stellte sich bald als sehr umsichtig heraus, da es zu einer Durchzündung kam. Große Teile des Daches stürzten ein und es kam zur Explosion einer Gasflasche. Allerdings konnte durch den gemeinsamen Einsatz mit anderen Löscheinheiten die Turnhalle, das Chlorgaslager des Schwimmbades und die Umkleiden des Sportplatzes gehalten werden. Die Chlorgasflaschen wurden sicherheitshalber aus dem Gebäude entfernt.

Nach circa vier Stunden war der Großbrand unter Kontrolle. Unsere Löscheinheit wurde noch bis Mitternacht zu Nachlöscharbeiten und als Brandwache eingesetzt, um ein wiederauflodern der Flammen zu verhindern. Abgelöst wurden wir dann von den Kameraden der LE Würm. Nachdem wir im Gerätehaus die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder hergestellt hatten, konnten wir um ein Uhr den Einsatz vorerst beenden.

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